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Kritik an Poker im Fernsehen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Redaktion   
Montag, 26. März 2007
Der Pokerboom ist in Österreich nicht aufzuhalten. Während in den USA Pokerübertragungen im TV an der Tagesordnung stehen, gibt es hierzulande noch wenig Poker zu sehen. Manchen ist aber das schon zuviel.

Raphael Gassmann, stellvertretender Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), erklärte der Bild am Sonntag, dass der Poker-Boom dazu führen wird, dass in den nächsten Jahren Pokersüchtige die Beratungsstellen füllen werden. Die Vermarktung der Veranstaltungen als seriöse Sportveranstaltungen ist ihm ein Dorn im Auge. Denn für Gassmann sind diese Events reine Werbeveranstaltungen und Werbung für Poker und andere Glücksspiele können junge Menschen in eine Abhängigkeit führen.

DSF Sprecher Fabian Schiffer konterte der Zeitung mit dem Argument, daß 80 Prozent der Zuschauer von Pokerübertragungen älter als 30 Jahre sind. Er sehe auch keinerlei Jugendgefährdung durch die Ausstrahlung. Für Fabian Schiffer ist Poker ein stragegisches Spiel, bei dem es um kühle Analytik geht.

Neben den Turnieren, die Stefan Raab bei Pro Sieben zeigt, strahlen noch DSF und das Vierte Pokerübertragungen aus.


 

 
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